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Die Palpation der Chakren

Die Palpation, Ertasten, Erfühlen, ist eines der ältesten Diagnoseverfahren. Das Abtasten kann mit einem oder mehreren Fingern sowie der Handfläche geschehen. In der Energiemedizin nutzt man auch die Palpation mit beiden Händen, die bimanuelle Palpation. Sie wird eingesetzt, um mit der einen Hand die energetische Grenze zu ertasten und der untersuchenden Hand näher zu bringen.

In der Regel lassen sich Chakren am besten außerhalb des physischen Körpers ertasten, obwohl z.B. bei der craniosacralen Therapie auch direkte Berührung erlaubt ist.

Bei guter Gesundheit und stabilem innerer Ausgeglichenheit drehen sich die Chakren im Uhrzeigersinn mit einer Geschwindigkeit, die der Farbgebung angepasst ist.

Ganz allgemein beträgt der Durchmesser eines Chakras 3-15 cm, je nachdem wie weit die palpierende Hand vom physischen Körper entfernt ist.

Eine Ausnahme bieten Wurzel- und Kronenchakra, sie öffnen sich in das universelle Energiefeld, so ist der Abstand der palpierenden Hand vom physischen Körper nicht so wichtig, wie das Erfühlen der Energiedichte in den einzelnen Abschnitten. Beide Chakren sind über den Zentralen Kraftkanal, der vor der physischen Wirbelsäule als Energiesäule im physischen Körper aufsteigt, verbunden.

Die fünf großen Chakren öffnen sich direkt aus dem Zentralen Kraftkanal vertikal in die zweite Aurachicht.

So ist die Möglichkeit, die Energie dieser Chakran gut und klar zu erspüren, bei ca. 8 cm über dem physischen Körper sehr günstig.

Die nächst kleineren Chakren, Palmar- und Plantarchakren und die Chakren, die den Organen und großen Gelenken zugeordnet sind, lassen sich am besten ca. 3 cm über dem physischen Körper ertasten, da sie sich in die erste Auraschicht öffnen.

Da wir die Palpation als Diagnoseinstrument schärfen wollen, ist es wichtig für eine Qualitätssicherung Diagnose- und Untersuchungsabläufe zu standardisieren.

Demzufolge empfehle ich beim liegenden Klienten folgende Reihenfolge

1. Wurzelchakra: vorsichtige Annäherung auf Höhe der Fusssohlen und dann vorsichtiges Entfernen von dieser Ebene, seitliche Ausdehnung und Radius nicht vergessen

2. Sacral- bis Stirnchakra an der Körpervorderseite: bei ca. 8 cm Entfernung vom physischen Körper in die Energie einfühlen, ggf. weiter entfernen – auch hier seitliche Ausdehnung und Radius nicht vergessen

3. Kronenchakra: vorsichtige Annäherung ca. 30 cm vom Kopf entfernt - seitliche Ausdehnung und Radius nicht vergessen – jegliche Annäherung nur ganz vorsichtig

4. am sitzenden Klienten Sacral- bis Stirnchakra auch an der Rückseite des Körpers ertasten

5. für weitere Informationen nun erst die kleineren Chakren, da sie eine ganz andere Schwingungsfrequenz besitzen

Worauf speziell zu achten ist:

- eigene gute Vorbereitung, eigenes Energiesystem maximal „entleeren“

- sich selbst dankbar auf „Empfangsmodus“ einstellen

- Information des Klienten ggf Unwohlsein des Klienten beachten

- nie zu schnell in die Chakrenenergie eines anderen eindringen

- immer die gleiche Eintrittshöhe beachten, keine schnellen Bewegungen

- nie Richtung physischer Körper drücken, eher noch einmal aus dem Energiefeld austreten, um etwas tiefer wieder einzutreten

- klare Trennung von Diagnose und Behandlung einhalten

- wenn eine Annäherung notwendig wird, besser die Grenze des physischen Körpers nutzen, dies scheint den Klienten selten zu stören

Mehr Informationen und Anleitung gerne im Rahmen einer Terminabsprache

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HP Raphaela Horvath, Heilpraktiker Berlin, Buckower Damm 259A, 12349 Berlin, Tel. 030/62706038