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Familienfoto altSeminarausschreibung

"Ich muss jetzt nach Hause, ich muss zu meiner Mama"

Wenn sich Gegenwart und Vergangenheit überblenden

Einführung in die Grundsätze der validierenden Gesprächsführung und Implementierung der Leitlinien der Validation für alle Mitarbeiter (kann auch als Teil I gebucht werden)

Demenzerkrankungen in der Altenpflege empathisch und nicht verwahrend zu begleiten findet immer mehr Anklang bei allen Beteiligten, Pflegekräften, Angehörige und Betreuer.

Die Erleichterung ist allenthalben spürbar, sobald sich andere Betreuungskonzepte auftun. Wir kennen inzwischen verschiedenste Möglichkeiten, die veränderte Bewusstseinsebene bei dementieller Entwicklung zu erkennen und zu bestätigen, damit der demente Mensch Sicherheit in der Bindung zu uns findet. Demenz symptome zu erkennen und dann in Demenz stadien einteilen sind erste Schritte für alle Betreuer.

Nach Naomi Feil, die Begründerin der „Validation“, zeichnet sich das Stadium II der Demenz aus durch folgende Leitsymptome:

· die Menschen sind Zeit-, Ort-, und Personen-verwirrt. z.B.: Sie suchen, obwohl sie schon 80 Jahre alt sind ihre Eltern oder verwechseln ihre Angehörigen

· sie können die äußere und auch die innere Welt nicht mehr richtig erfassen und einordnen

· unerledigte Lebensaufgaben aus der früheren, aktiven Lebenszeit melden sich zurück und wollen gelebt werden

· im körperlichen Ausdruck sind häufig sich steigernde Unruhe, zunehmende Verwirrtheit und Aggression sichtbar

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Im Seminar werden die verschiedensten Pflege-, Betreuungs- und Kommunikationskonzepte bei Demenzerkrankung vorgestellt, um viele Möglichkeiten anzubieten, die Entwicklung im II. Stadium der Demenzerkrankung förderlich zu begleiten. Das Hauptziel ist die Übernahme des Konzepts in den normalen Stationsalltag. Zur Sprache kommen pathologiesche Grundlagen der Erkrankung, Lösungsansätze bei schwierigen Kommunikationssituationen, Gedächtnistraining und Biografiearbeit im täglichen Kontakt.

Der Schwerpunkt des Tages liegt auf einer sorgfältigen Anleitung, die Bindungssuche des dementen Menschen - verbal und nonverbal - empathisch, wertschätzend und sicher zu beantworten.

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Seminar-Nr.

D/02/2222

Dauer

1 Tag

Zielgruppe

Alle Mitarbeiter, die mit Beschäftigungsangeboten betraut sind

Ideale Gruppengröße

16 Teilnehmer

Methoden

Präsentation und Vortrag, Interaktion mit der Gruppe zum Thema, Erfahrungsaustausch und Analyse von Einzelsituationen, Visualisierung, Arbeit anhand von Fallstudien, praktische Übungen und situiertes Lernen mit dem Ziel Transfer an den Arbeitsplatz

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HP Raphaela Horvath, Seminar, Coaching, Unterricht Berlin, Buckower Damm 259A, 12349 Berlin, Tel. 030/62706038, Fax 030/62706039, E-Mail: horvath-unterricht@online.de