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Infektionsprophylaxe InfektionSeminarausschreibung

Infektionskrankheiten im höheren Lebensalter

Gefahr erkannt? – Gefahr gebannt?

Infektionskrankheiten waren über lange Jahrhunderte die Hauptursache für Morbidität und Mortalität der Menschen. Mit der Entdeckung von Antisepsis, Asepsis, Impfstoffen, Antibiotika, aber auch vor allem mit Verbesserung der sozialen Bedingungen und der Ernährung konnten viele der lebensbedrohenden oder chronische Behinderungen verursachenden Infektionen erheblich reduziert oder gar vollständig eliminiert werden.

Die Menschheit wird nun älter und arteriosklerosebedingte Herz- und Gefäßerkrankungen sowie Tumorerkrankungen liegen nun an der Spitze der Mortalitätsstatistiken, zumindest in den westlichen Industrieländern.

Für die in der Geriatrie tätigen Ärzte und Pflegekräfte treten bei diesen langlebigen alten Menschen wieder diese Infektionserkrankungen auf, die vorher erfolgreich behandelt wurden und stellen damit oft das schwierigste Problem im klinischen/stationären Alltag dar, denn oft trifft jetzt resistenter Keim auf schwaches Immunsystem.

Seminarinhalte:

  • Hohes Lebensalter=schwaches Immunsystem?
  • Risikofaktor Heimunterbringung – Risikofaktor Ambulante Pflege
  • Nosokomiale Infektionen, die neuen Herausforderungen (Grundlage: Infektionsschutzgesetz und Robert-Koch-Institut, Berlin)
  • Krankenbeobachtung, Prävention und begleitende Maßnahmen der Pflege und Hygiene für Bewohner und Patienten (Grund- und Behandlungspflege, Lebensmittelhygiene)
  • Vorstellung von Standardpflegeplänen für verschiedene Aspekte der Hygiene
  • Unterstützung für die speziellen Aufgaben bei der Versorgung von Bewohnern/Patienten mit MRSA, EHEC, Noroviren, ESBL u.a.
  • Eigenschutz und Maßnahmen der Personalhygiene für Pflegekräfte und Betreuer

Seminar-Nr.

P/27/2247

Dauer

1 Tag

Zielgruppe

Pflegekräfte

Ideale Gruppengröße

16 Teilnehmer

Methoden

Präsentation und Vortrag, Interaktion mit der Gruppe zum Thema, Erfahrungsaustausch und Analyse von Einzelsituationen, Visualisierung, Arbeit anhand von Fallstudien, praktische Übungen und situiertes Lernen mit dem Ziel Transfer an den Arbeitsplatz

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